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German Colonial Rule in Namibia (Geschichte bilingual)

Die Berührungspunkte und Verflechtungen der deutsch-namibischen Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart verstehen

Die Unterrichtsreihe behandelt die enge Verflechtung der deutschen mit der namibischen Geschichte. Dabei werden das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, wechselseitige Prozesse einer Akkulturation und das Phänomen der kulturellen Hybridität in den Blick genommen.

Durch eine intensive Auseinandersetzung mit kultureller Andersartigkeit und dem Spannungsverhältnis zwischen einem „Wir“ und einem „Ihr“ wird interkulturelles Lernen möglich. Fremdverstehen und Alteritätserfahrung können dadurch gefördert werden.

Die Unterrichtseinheit ist für den bilingualen Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II konzipiert. Die Einheit eignet sich aber in Teilen durchaus auch für den Englischunterricht der Kursstufe. So könnten gerade die ersten beiden Doppelstunden Eingang in den Landeskundeunterricht der Fremdsprache finden und in den thematischen Zusammenhang von „colonialism“ und „imperialism“ des „British Empire“ gestellt werden.

Als didaktisches Leitprinzip der Reihe steht das „exemplarische Lernen“ im Vordergrund. Am Beispiel der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika erarbeiten die Schüler Theorie und Praxis des deutschen Imperialismus. Außerdem sollen ihnen die Folgen der Kolonialzeit in Namibia bewusst gemacht werden.

Ziel der Unterrichtseinheit ist es zum einen, die koloniale Geschichte Afrikas zu untersuchen. Wo entsprechende Quellen vorhanden sind, werden zum anderen aber auch immer wieder Einblicke in die afrikanische Geschichte des Gebiets des heutigen Namibias gegeben. Durch die systematischen Blickwechsel soll ein ganzheitliches Geschichtsbild entworfen werden.

Die Schüler setzen sich am Beispiel des Genozids an der Herero-Bevölkerung mit dem Umgang mit Geschichte und der besonderen Verantwortung, die sich aus der Geschichte für die Gegenwart ergibt, auseinander. Die Unterrichtsreihe fördert außerdem geschichtskulturelle Kompetenzen, indem die Erinnerungskultur als ein Bestandteil von Geschichte verstanden wird.

Ein Gruppenpuzzle, eine Debatte und Schülerpräsentationen gewährleisten handlungs- und schülerorientierten Unterricht und ermöglichen einen hohen Sprechanteil jedes Einzelnen. Darüber hinaus sieht die Unterrichtsreihe einen kreativ-gestalterischen Umgang mit Geschichte vor: Unter entsprechender methodischer Anleitung entwerfen die Lernenden in Gruppen ein Denkmal und schreiben auf dieser Grundlage eine dazu passende Eröffnungsrede.

Dauer: 7 Stunden und Klausur

Bereich:
  • Kolonialismus, Imperialismus, Erinnerungskultur, Umgang mit Vergangenheit, Neuzeit
Kompetenzen:
  • die Besonderheiten des deutschen Imperialismus am Beispiel Namibias erarbeiten
  • die besondere Verantwortung, die sich aus der Geschichte ergeben kann, am Beispiel des Genozids an den Herero reflektieren
  • Bild- und Textmaterial auf Multiperspektivität und Intentionalität hin untersuchen
Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
38 Seiten (11,8 MB)
Verlag:
Raabe Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2016)
Fächer:
Geschichte
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

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